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03
Feb
13

Essen #001: Yan Jing – Sushi bis zum Umfallen

In meinem englischen Blog schreibe ich schon seit einiger Zeit über die Restaurants, die ich besuche, also soll mein deutsches Blog ausnahmsweise mal nicht zu kurz kommen.

Am Donnerstagabend war ich mit Freunden im Yan Jing im Bahnhofsviertel. Sie gehen gerne dorthin, da das Restaurant ein Sushibuffet hat. Als wir gegen 19:30 Uhr ankamen, war das Restaurant ziemlich leer, im Laufe des Abends kamen aber immer wieder größere Gruppen vorbei. Wir bekamen einen Tisch in einer Ecke und fielen dann übers Buffet her.

[Sushi]

Ein erster Teller voller Sushi. Mjam.

Die Auswahl ist wirklich groß und das Sushi wird vor Ort gemacht, ist also äußerst frisch und sehr lecker. Es gibt sogar frittiertes Sushi (unten links auf dem Bild), und wer genug vom Sushi hat, kann sich auch nach Belieben mit Reis, Hühnchen, Auberginen, frittierten Bananen etc. bedienen. Sogar eine kleine Kühltruhe mit abgepacktem Eis gehört zum Buffet, wobei ich selbst schon zu vollgestopft war, als mir das gesagt wurde. Allerdings würde ich wohl auch kein abgepacktes Eis essen wollen, wenn ich Sushi haben kann!

Der Spaß kostet 15,80 EUR, meine Apfelsaftschorle nochmal etwa 3,60 EUR, also insgesamt ist das Yan Jing sicher nicht die billigste Art, in Frankfurt satt zu werden. Trotzdem würde ich es empfehlen für alle, die leckeres Sushi mögen und sich mal was gönnen wollen.

Übrigens berechnet das Restaurant 3,- EUR für jedes Sushi, das am Ende auf dem Teller übrig bleibt – eine clevere Art, Leute davon abzuhalten, ihre Teller gierig vollzuladen und das schöne Sushi dann übrig zu lassen.

21
Aug
12

Niederrad #001

Bis vor ein paar Monaten gab es in Frankfurts Stadtteil Niederrad entlang der Lyoner Straße, nicht weit von Niederrads Hauptbahnhof, noch eine Menge kleiner Schrebergärten. Eine kleine grüne Oase sozusagen, mitten im Büroviertel, sicher sehr zur Freude der Pächter.

Vor einigen Monaten kamen jedoch ein paar große Bagger und Walzen und machten alle Gärten platt, bis nichts mehr übrig war als braunes Brachland. Meine Recherche ergab, daß die Bahn, vorheriger Besitzer der Kleingartenfläche, diese verkauft hat, und das Brachland in Apartments und eine Kindertagesstätte umgewandelt werden soll.

Die Bürostadt Niederrad hat möglicherweise ein Imageproblem, oder krankt einfach am Überschuß von Bürofläche. Hochhäuser werden gebaut, bleiben leer und werden wieder abgerissen, wie man zur Zeit wieder deutlich sehen kann. Warum also sollte der Platz nicht sinnvoll genutzt werden? Welcher in Niederrad lebende Single wäre nicht gerne nach Feierabend schon nach 5 Minuten Fußweg zu Hause?

Die Bürostadt hätte den Vorteil, an Wochenenden sehr ruhig zu sein, die Frankfurter Innenstadt lässt sich mit der S-Bahn gut und schnell erreichen, die Geschäfte Niederrads sogar zu Fuß, und auch der Flughafen ist nicht weit.

Nachteile dagegen sind, daß der Flughafen nicht weit ist und tieffliegende Flugzeuge einen Heidenlärm machen. Auch die Kläranlage ist gleich um die Ecke, was man je nach Windrichtung leider auch mehr oder weniger deutlich riechen kann.

Aber das mögen sich die Stadtplaner alles schon überlegt haben. Ich mache es mir lieber zur Aufgabe, die Entwicklung der ehemaligen Schrebergärten zu dokumentieren, und zwar hier in meinem Blog.

Die Leute im Deutschen Architektur-Forum sind mir natürlich um einiges voraus und wer weitere Information sucht, wird dort sicher fündig. Aber das soll mich natürlich nicht davon abhalten, auch weiterhin selbst meinen unqualifizierten Senf dazuzugeben!