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03
Mrz
13

Essen #002: Urban Kitchen

Vor einiger Zeit haben wir uns ins Urban Kitchen getraut, nachdem das Chicago Meatpackers leider schon zu voll war, um dort einen Platz zu kriegen. Man weiß ja nicht, was einen erwartet in einem Restaurant, in dem von Sushi über Schnitzel bis Curry und Hamburger alles serviert wird. Es gibt zwar alles, aber ist es auch gut?

Das Restaurant macht einen guten Eindruck und zu meiner Freude gibt es dort auch Kellner, die einen am Tisch bedienen. Nichts von der Selbstbedienung á la Die Kuh die lacht. Wir fanden einen Tisch für zwei und bestellten Hamburger und Cocktails (mein erster Cosmopolitan, nicht schlecht!). Der Service war freundlich und auch nicht zu langsam, und ich war sehr zufrieden mit dem Burger, der neben den Kartoffeln auch mit einem kleinen Schälchen Mais kam. Mmmh, Mais.

Urban Kitchen Burger

Hamburger mit Kartoffeln und Mais. Nur essbar mit Messer und Gabel. Mmmh.

Ich weiß leider nicht, wohin ich die Rechnung des Abends verbummelt habe, aber die Preise waren moderat und ich war insgesamt sehr zufrieden.

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03
Feb
13

Essen #001: Yan Jing – Sushi bis zum Umfallen

In meinem englischen Blog schreibe ich schon seit einiger Zeit über die Restaurants, die ich besuche, also soll mein deutsches Blog ausnahmsweise mal nicht zu kurz kommen.

Am Donnerstagabend war ich mit Freunden im Yan Jing im Bahnhofsviertel. Sie gehen gerne dorthin, da das Restaurant ein Sushibuffet hat. Als wir gegen 19:30 Uhr ankamen, war das Restaurant ziemlich leer, im Laufe des Abends kamen aber immer wieder größere Gruppen vorbei. Wir bekamen einen Tisch in einer Ecke und fielen dann übers Buffet her.

[Sushi]

Ein erster Teller voller Sushi. Mjam.

Die Auswahl ist wirklich groß und das Sushi wird vor Ort gemacht, ist also äußerst frisch und sehr lecker. Es gibt sogar frittiertes Sushi (unten links auf dem Bild), und wer genug vom Sushi hat, kann sich auch nach Belieben mit Reis, Hühnchen, Auberginen, frittierten Bananen etc. bedienen. Sogar eine kleine Kühltruhe mit abgepacktem Eis gehört zum Buffet, wobei ich selbst schon zu vollgestopft war, als mir das gesagt wurde. Allerdings würde ich wohl auch kein abgepacktes Eis essen wollen, wenn ich Sushi haben kann!

Der Spaß kostet 15,80 EUR, meine Apfelsaftschorle nochmal etwa 3,60 EUR, also insgesamt ist das Yan Jing sicher nicht die billigste Art, in Frankfurt satt zu werden. Trotzdem würde ich es empfehlen für alle, die leckeres Sushi mögen und sich mal was gönnen wollen.

Übrigens berechnet das Restaurant 3,- EUR für jedes Sushi, das am Ende auf dem Teller übrig bleibt – eine clevere Art, Leute davon abzuhalten, ihre Teller gierig vollzuladen und das schöne Sushi dann übrig zu lassen.

10
Sep
10

Oz: Abendessen im Old Fitzroy Hotel

Heute möchte ich etwas über das Old Fitzroy Hotel schreiben. Wir hausen ja momentan im Asylum Hostel in Kings Cross, was allein deshalb schon sehr praktisch ist, weil man sowohl ein kostenloses Frühstück bekommt (Toast oder Frühstücksflocken), als auch ein kostenloses Abendessen im Old Fitzroy Hotel gleich um die Ecke. Da wir schon seit ein paar Wochen hier sind, haben wir auch fast jeden Abend dort gegessen. Ihr Essen ist lecker!

Mit dem Essensgutschein kann man ein kleines aber leckeres Abendessen bekommen: ein Würstel mit Pommes, den Satay-Reis oder ein kleines Laksa, also eine scharfe Suppe mit Nudeln. Wie gesagt, das Essen is dann recht klein, aber kostenlos.

Wenn man aber normal Hunger hat, kann man mit dem Gutschein für 6 Dollar extra jede beliebige Speise von der Speisekarte bestellen. Für ein ordentliches Abendessen ist das meines Erachtens ein guter Preis. Besonders lecker ist ihr Cheeseburger – ein Traum! Nur ein einziges Mal bekam ich einen Cheeseburger, bei dem das Brötchen etwas angebrannt war. Das wird nämlich angetoastet. Es gibt auf der Speisekarte auch einen Fitzroy Burger mit Ei und Speck, was andere Restaurants wohl als einen Burger mit „the lot“ bezeichnen würden. Wieso jemand Ei auf seinen Burger haben möchte ist mir jedoch schleierhaft. Jeder wie er meint.

Mein anderes Lieblingsessen dort ist das Gado Gado bzw. das Bean Curd Curry. Dabei handelt es sich um Reis mit viel Gemüse (Kartoffeln, Karotten, Broccoli, Bohnen, Blumenkohl, Tofu, etc. – Ist Tofu ein Gemüse? Wer weiß…), wobei das Gado Gado eine Erdnußsoße hat, das Bean Curd Curry eine Currysoße. Beides ist äußerst lecker.

Angeblich ist das Old Fitzroy jedoch für seine Laksas berühmt, die zwar durchaus gut schmecken, sich aber etwas schwierig essen lassen. Außerdem überzeugen mich die dünnen Nudeln nicht so, und die ganze Würze ist dann immer auf dem Suppenboden. Daher esse ich das fast nie.

Sonst gibt es noch Rumpsteak, das meiner Schwester schmeckt, leckere Fish & Chips, gute Tintenfischringe, schmackhaften „Prawn Fried Rice“ und – für alle Hühneresser – Hühnerschnitzel, Hühnchen süß-sauer und Satay-Huhn, die alle von meiner Schwester als gut befunden wurden.

Das Einzige, was das Old Fitzroy verbessern könnte, ist der kleine Salat, der bei manchen Gerichten mit auf den Teller kommt. Der ist nämlich ganz ohne Dressing. Ansonsten hab ich aber keine Beschwerden, nur Lob!