Archiv für April 2008

24
Apr
08

Die unmögliche Tatsache

Erstaunlicherweise ist in dieser deutschen Abteilung meines Blogs der Eintrag über Eugen Roth mit Abstand der beliebteste meiner Artikel. Mit zur Zeit 721 Lesern hat er inzwischen selbst den Tegan and Sara – The Con Artikel (483 Leser) hinter sich gelassen. Aus gegebenem Anlaß – und vor allem weil ich es gerade entdeckt habe – möchte ich heute noch ein Gedicht vorstellen, diesmal von Christian Morgenstern. Das Gedicht habe ich ursprünglich bei einer Diskussion bei Amazon.de entdeckt, und ich will es hier auch mit seiner englischen Übersetzung präsentieren.

Die unmögliche Tatsache (von Christian Morgenstern)
The Impossible Fact (Translation by Max Knight)

Palmström, etwas schon an Jahren,
wird an einer Straßenbeuge
und von einem Kraftfahrzeuge
überfahren.

Palmstroem, old, an aimless rover
Walking while in deep reflection
At a busy intersection
Is run over.

»Wie war« (spricht er, sich erhebend
und entschlossen weiterlebend)
»möglich, wie dies Unglück, ja-:
daß es überhaupt geschah?

„How, now,“ he announces, rising
and with firmness death despising,
„can an accident like this
ever happen? What’s amiss?“

Ist die Staatskunst anzuklagen
in bezug auf Kraftfahrwagen?
Gab die Polizeivorschrift
hier dem Fahrer freie Trift?

„Did the state administration
fail in motor transportation?
Under the police chief’s sway
Had the driver right of way?“

Oder war vielmehr verboten,
hier Lebendige zu Toten
umzuwandeln, – kurz und schlicht:
Durfte hier der Kutscher nicht -?«

„Isn’t there a prohibition,
barring motorized transmission
of the living to the dead?
Did the driver lose his head?“

Eingehüllt in feuchte Tücher,
prüft er die Gesetzesbücher
und ist alsobald im klaren:
Wagen durften dort nicht fahren!

Tightly swathed in dampened tissues
He explores the legal issues,
And it soon is clear as air:
Cars were not permitted there!


Und er kommt zu dem Ergebnis:
»Nur ein Traum war das Erlebnis.
Weil«, so schließt er messerscharf,
»nicht sein kann, was nicht sein darf!«

And he comes to the conclusion:
His mishap was an illusion,
For, he reasons pointedly,
That which must not, can not be.

Hier gibt es mehr Gedichte von Christian Morgenstern. Viel Spaß!

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05
Apr
08

Ordnung auf dem PC

Heute möchte ich mich einem meiner Lieblingsthemen zuwenden: der Ordnung. Ich habe sehr oft das Problem, daß ich feststellen muß, daß mein PC mal wieder zugemüllt ist. Irgendwie gelingt es mir nicht so recht, die perfekte Dateistruktur anzulegen. Also möchte ich heute mal fragen, wie Ihr eigentlich Eure Dateistruktur so anlegt? Ich ist ein Bild von der Dateistruktur auf meinem internen Laufwerk:


Dateistruktur

Ich bin sehr überrascht, festzustellen, daß ich einen „Celebrities“-Ordner habe! Das ist irgendwie auch das Problem. Den „Work-in-Progress“-Order habe ich vor Monaten angelegt und dann plötzlich irgendwann vollkommen vergessen, daß ich einen habe. Dafür wird mein „Download“-Ordner immer voller, weil alles erstmal dahin kommt, und ich es dann nie sortiere. So ideal ist das nicht.

Ich denke, die Idee mit den „(sichern)“-Ordnern ist sehr praktisch. So weiß ich dann immer, wovon ich noch eine Sicherheitskopie machen muß, und wenn ich mal eine Datei suche, dann gibt es nur zwei mögliche Ordner, in denen sie sein kann. Wenn es Musik ist, ist sie entweder im „Musik“-Ordner oder oder im „Musik (sichern)“-Ordner.

Folgende Fragen hätte ich mal ganz konkret:
1. Wie sortiert Ihr Eure Fotos/Bilder?
2. In welchen Ordner würdet ihre eine .txt-Datei mit einer Kurzgeschichte von Kurt Vonnegut tun?
3. Wohin mit einer To-Do-Liste im .xls-Format?
4. Wo speichert Ihr die Bilder, die ihr als Hintergrundbilder verwendet? (In meinem Fall Faith Background.bmp…)

Ich bin gespannt auf Eure Antworten!