Archiv für Februar 2008

04
Feb
08

Rästel

Ich bin dafür, daß „Rästel“ als Wort in den Duden übernommen wird. Ein Rästel ist das gleiche wie ein Rätsel, nur daß es lustiger klingt. Heute mußte ich in der Arbeit nämlich etwa 30-mal was von einem Rätsel schreiben, und etwa 20-mal davon habe ich versehentlich Rästel geschrieben. Das Schlimmste daran ist vielleicht, daß ich es nicht einmal gemerkt hätte, wenn ich nicht ausdrücklich darauf hingewiesen worden wäre. Ich nehme an, das hat etwas mit dem zu tun, was mein Uni-Professor „home blindness“ nennen würde (der kommt aus England, der darf das) – wenn ich also weiß, was da stehen sollte, und deshalb das lese, was ich erwarte, statt dessen, was tatsächlich dasteht. Vielleicht hat es auch was mit Quantenphysik zu tun und der Tatsache, daß die Welt so ist, wie wir sie uns vorstellen? :)

Wie dem auch sei, es erinnert mich an diesen Text:

Ncah enier nueen Sutide, die uetnr aerdnem von der Cmabirdge Uinertvisy dührruchgeft wrdoen sien slol, ist es eagl, in wlehcer Rehenifloge Bcuhstbaen in eneim Wrot sethen, Huaptschae, der esrte und ltzete Bcuhstbae snid an der rhcitgien Setlle. Die rsetclhien Bshcuteban kenönn ttoal druchenianedr sien, und man knan es tortzedm onhe Poreblme lseen, wiel das mneschilhce Gherin nhcit jdeen Bcuhstbaen enizlen leist, snodren das Wrot als gnazes.

Bzw. an den englischen Text dazu:

Aoccdrnig to a rseearch at Cmabrigde Uinervtisy, it deosn’t mttaer in
waht oredr the ltteers in a wrod are, the olny iprmoetnt tihng is taht the
frist and lsat ltteer be at the rghit pclae.
The rset can be a taotl mses and you can sitll raed it wouthit porbelm.
Tihs is bcuseae the huamn mnid deos not raed ervey lteter by istlef, but
the wrod as a wlohe.

Natürlich kann ich das nicht so stehen lassen, wenn ich weiß, daß das so gar nicht stimmt. Aber den Text finde ich trotzdem interessant.